ÜBER WELCHE NÄHRSTOFFE FREUT SICH DER KÖRPER

06.01.2025   •Von F M

Hier ist der von Ihnen gewünschte Text vollständig in die höfliche Sie-Form übertragen:

Sie können sich Ihren Körper wie ein großartiges, wandelndes Chemielabor vorstellen. Ihr Stoffwechsel ist in der Lage, vieles von dem, was Ihr Körper zum Laufen, Denken, Sprechen, Reden, Lachen und mehr braucht, selbst herzustellen. Jedes Lebewesen hat dabei einen von der Natur eingebauten Chemiebaukasten, mit dem es überhaupt erst lebensfähig ist.

Wir haben uns zu einer Wohlstandsgesellschaft entwickelt. Dadurch haben sich auch die Ernährungsgewohnheiten verändert. Man kann sagen, dass die heutige Ernährung in der westlichen industriellen Welt als „nicht bedarfsgerecht“ bezeichnet werden kann. Mit dieser Ernährung entstehen leider ernährungsabhängige Erkrankungen.

Denken Sie einmal darüber nach:

Etwa ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen werden durch eine ungesunde Ernährung verursacht! Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) werden 80 % der Erkrankungen durch falsche Ernährungsformen verursacht. Dies wird erklärt durch zu viel Fett, zu viel Fleisch, denaturierte Nahrung, einseitige Kost und zu kalorienreiche Nahrungsmittel. Bedingt dadurch sind Erkrankungen trotz des Überangebotes an Nahrungsmitteln vorprogrammiert. Natürlich spielen hierbei auch noch andere Faktoren bei der Entstehung von Nährstoffmängeln eine Rolle.

Wie war das mit dem Jäger und dem Sammler?

Der moderne Mensch ist genetisch immer noch Jäger und Sammler, zumindest was die Ernährung betrifft. Die Nahrung unserer Urahnen bestand aus Früchten, Pflanzen, Wurzeln, Samen, Nüssen, Wild, Fisch und Eiern und war zu 50–80 % pflanzlichen und nur zu 20–50 % tierischen Ursprungs. Heute besteht die Durchschnittsnahrung eines Bundesbürgers zu über 60 % aus tierischen Produkten! In den vergangenen zehn Jahren sind ca. 40.000 bis 50.000 neue Inhaltsstoffe in Lebensmitteln entstanden. Fragen wir uns doch einmal, ob das wirklich notwendig ist!

Wie viel Fett nehmen Sie denn eigentlich durchschnittlich zu sich?

Die Fettaufnahme ist heute etwa doppelt so hoch und die Qualität schlechter. Früher wurden mehr Omega-3-Fettsäuren und andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren zugeführt.

Und was gibt es zum Zucker und Salz zu sagen?

Der Zuckerkonsum, besonders von Mono- und Disacchariden (Glukose, Fruktose, Haushaltszucker, Milchzucker), ist bis auf das Zehnfache angestiegen! Auch der Fructoseanteil ist deutlich gestiegen. Der Konsum von Natrium (Salz) beträgt heute das Fünffache im Vergleich zu früher!

Wie steht es um Ihre Vitaminzufuhr?

Die Aufnahme von Vitaminen, besonders A, C, E und Folsäure, war früher sehr viel höher. Hier ein Beispiel:

  • Vitamin C früher: 600 mg/Tag – heute: 80 mg/Tag

  • Vitamin E früher: 33 mg/Tag – heute: 8 mg/Tag

  • Natrium früher: 0,8 g/Tag – heute: 4 g/Tag

  • Kalzium früher: 2000 mg/Tag – heute: 750 mg/Tag

Fazit:

Grundsätzlich benötigen Sie alle Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis, um Ihren Organismus gesund zu erhalten. Bei einer abwechslungsreichen Ernährung, die möglichst frisch zubereitet wird, bekommt Ihr Körper alles, was er braucht. Dies bedeutet nicht, dass es zeitaufwendig sein muss. Schauen Sie auf unserer LA VIDA RezeptWelt vorbei oder schreiben Sie uns – wir erstellen Ihnen gern einen mediterranen Ernährungsplan für zwei Wochen. Wenn Sie sich dann möglichst zweimal pro Woche mit Sport fit halten, wird es Ihnen Ihr Körper danken.

Hier noch etwas zum Umsetzen und Nachdenken: Nährstoff bedeutet Lebensstoff.

Der Energiebedarf ist von Mensch zu Mensch und von Tag zu Tag unterschiedlich. Aber eines haben wir alle gemeinsam: Wir benötigen hochwertige Nährstoffe, die wir möglichst aus Ballaststoffen, Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß gewinnen. Die DGE empfiehlt: Bei einem Kalorienbedarf von 2000 kcal sollten 55 % aus Kohlenhydraten (ca. 1100 kcal), 15 % aus Eiweiß (ca. 300 kcal) und 30 % aus Fett (ca. 600 kcal) bestehen. Dies entspricht einer gesunden Lebensweise. Ausnahmen bilden immer zeitlich begrenzte Ernährungsprogramme, wie z. B. das Heilfasten.

1 kg Körperfett entspricht ca. 7000 kcal!

Wenn Sie also 1 kg Fett verlieren möchten, dann müssen Sie tatsächlich 7000 kcal einsparen. Vielleicht wird Ihnen jetzt bewusst, wie wichtig es ist, sich mit gesunden Nährstoffen in einem guten Verhältnis zu ernähren.

Um Ihnen eine noch bessere Vorstellung zu geben und Sie zu sensibilisieren, was Sie im Laufe eines Tages so verzehren, hier ein paar weitere Zahlen:

  • 1 g Fett entspricht ca. 9,3 kcal

  • 1 g Kohlenhydrate entspricht ca. 4,1 kcal

  • 1 g Eiweiß entspricht ca. 4,1 kcal

  • 1 g Alkohol entspricht ca. 7,1 kcal

Sind Sie übergewichtig, so hat Ihr Körper leider mehr Fettzellen gebildet. In diesen Fettzellen speichert er dann das sogenannte Depotfett.

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